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Falcones, Ildefonso - Die Kathedrale des Meeres 19,90 EUR
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Art.Nr.: 3-502-10097-7
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Falcones, Ildefonso - Die Kathedrale des Meeres

Verlagsinfo:
Der kleine Arnau flieht mit seinem Vater Bernat vor einem brutalen Lehnsherren in das mittelalterliche Barcelona. Die Stadt steht in höchster Blüte, die Viertel wachsen bis hinunter ans Meer. Im Barrio der Töpfer und Hafenarbeiter finden Vater und Sohn Unterschlupf. Wärend Bernat in der Töpferei seines Schwagers arbeitet, zieht Arnau durch die Straßen und Gassen Barcelonas.
Dort erlebt der junge Arnau den Bau von Santa María del Mar, einer riesigen Kirche, die vom Volk für das Volk gebaut wird. Im Schatten des mächtigen Bauwerks erfährt er, welch schweres Los die Arbeit dort ist: Mit den anderen Steinträgern schleppt der Vierzehnjährige die riesigen Felsblöcke vom Montjuïc bis hinunter an den Hafen. Doch während sich die Kathedrale des Meeres in den Himmel reckt, wirft sie auch dunkle Schatten auf das Leben der Menschen. Das Volk leidet unter der Willkür des Adels, die Pest lauert vor den Toren. Und Arnaus Aufstieg zu einem der angesehensten Bürger der Stadt droht ihm zum Verhängnis zu werden: Er wird Opfer einer Intrige, und sein Leben gerät in höchste Gefahr.

Historischer Roman
656 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag
Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen

ISBN 978-3-502-10097-3


Diesen Artikel haben wir am Samstag, 12. April 2008 in unseren Katalog aufgenommen.

Kundenrezensionen:

Autor:Steffen Ludwig 25.05.2008
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Ein netter hisorischer Roman - nicht mehr und nicht weniger. Der spanische Autor Ildefonso Falcones (im wirklichen Leben Anwalt) erzählt in seinem Debütroman die Geschichte des Bauernsohnes Arnau, dessen sozialen Aufstieg vom Steinträger zum Seekonsul von Barcelona im 14. Jahrhundert. Der Roman plätschert so dahin, man ahnt schon bald, dass die Hauptfigur Arnau bei allen mittelalterlichen Grausamkeiten, die natürlich auch in diesem Roman nicht fehlen, dass dieser Arnau doch ein rechter Glückspilz ist, der, durch welche Zufälle und glücklichen Fügungen auch immer, ständig wieder auf die Füße fällt. Das nimmt uns Leser zwar für den sympathischen Gutmenschen ein, verhilft dem Text aber nicht gerade zu übermäßiger Spannung. Freunde des historischen Romans werden trotzdem ihre Freude an diesem dicken Schinken haben, erfährt man doch einiges über das Leben und Leiden im Spanien des 14. Jahrhunderts. Als Ganzes ist die Geschichte aber zu seicht.


 
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