Fünfmal am Tag eine Mahlzeit auf den Tisch zu bringen, die zu einer ausgewogenen Ernährung beiträgt und dem Nachwuchs schmeckt, ist eine echte Kunst.
Dieses Buch zeigt, dass es leicht ist und Spaß machen kann, diese Aufgabe täglich zu lösen. Martina Tschirner, Foodjournalistin und Autorin für Kulinarisches, hat alltagserprobte und unkomplizierte Rezepte für Frühstück, Pausen, Mittagessen, süße Nachmittagsnacks und Abendessen entwickelt. Begleitet werden sie von vielen wertvollen Tipps zur gesunden Ernährung und spannenden Hintergrundinfos. Jedes Kapitel enthält zwei Rezepte speziell für Kinder. Denn was sie selbst gemacht haben, schmeckt ihnen noch einmal so gut!
Fotos: Oliver Brachat, Peter Wattendorff
ISBN: 978-3-88117-793-1 144 Seiten Format: 19,5 cm x 25 cm 4-farbig / matt laminierter Pappband / Spotlack auf dem Cover
Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen – etwa um die Nibelungen – zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten – selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen. In einer großen historischen Analyse zeigt Münkler, wie Mythen unsere nationale Identität geformt haben und welch motivierende und mobilisierende Kraft ihnen eignet – im Positiven wie im Negativen. Denn in der deutschen Geschichte gingen Mythos und Politik stets Hand in Hand. So dienten die Schlacht im Teutoburger Wald oder der Drachentöter Siegfried der inneren Militarisierung der Deutschen, und das «Unternehmen Barbarossa» führte sie direkt in den Untergang. Nach 1945 erblühte die Bundesrepublik im Mythos vom «Wirtschaftswunder», die DDR richtete sich am «antifaschistischen Widerstand» auf. Heute dagegen ist Deutschland ein mythenarmes Land – ist das ein Fluch oder ein Segen? Ein aufschlussreiches Werk nicht nur über die Geschichte und Mentalität der Deutschen, sondern auch über die Politik der Gegenwart – souverän dargestellt und spannend zu lesen.
Hardcover, 608 Seiten Mit 16 s/w Abbildungen
978-3-87134-607-1
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2009, Kategorie Sachbuch/Essayistik!
Wie unsere Kinder wieder zukunftsfähig werden können.
Wie aus Kindern psychisch gesunde Erwachsene werden, die unsere Gesellschaft tragen können. Nach der bestürzenden Analyse jetzt die Grundlage für die Auswege aus der Krise
In seinem ersten Buch hat Michael Winterhoff gezeigt, dass und warum immer mehr Kinder zu Tyrannen werden – trotz aller pädagogischen Bemühungen. Jetzt weist er Wege aus der Krise. Wenn Eltern, Erzieher/innen und Lehrer/innen ihre Verantwortung für die Psyche der Kinder ernst nehmen, können sie alle dazu beitragen, dass aus den kleinen Tyrannen wieder fröhliche und gesunde Kinder werden. Der klassische Erziehungsbegriff muss dringend abgelöst werden durch ein Modell, das die psychische Reifeentwicklung des Kindes in Einklang bringt mit seinem körperlichen Alter. So kann ein erhebliches gesellschaftliches Konfliktpotential entschärft werden, und es wird wieder glückliche Kinder geben, die sich zu beziehungs- und arbeitsfähigen Erwachsenen entwickeln können.
192 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-579-06899-2 17,95 EUR
inkl. 7 % MwSt zzgl.
Verlagsinfo: „Geblieben ist eine große Dankbarkeit für all das, was ich gesehen habe.“ – Loki Schmidt begibt sich auf eine sehr persönliche Reise durch ihr Jahrhundert. Was so entsteht, ist das facettenreiche Lebensbild einer selbstbewussten, engagierten Frau, die heute vielen ein Vorbild ist. Illustriert wird das Buch durch zahlreiche, zum Teil erstmals veröffentlichte Fotos. Für Loki Schmidt war es schon als Kind das Schönste, wenn ihre Eltern oder Großeltern „von früher“ erzählten. Heute ist es ihr ein Anliegen, die nächsten Generationen an ihren Erfahrungen und Einsichten teilhaben zu lassen. Dafür lässt sie Lebensabschnitte Revue passieren, die ihr Schicksal, aber auch das unseres Landes entscheidend geprägt haben. Ob es der Alltag in den zwanziger Jahren ist, Hitlers Einzug in Hamburg, Giscard d'Estaing an der Hausbar oder das Nachdenken über die letzten Dinge – anschaulich und pointiert erzählt sie aus ihrem bewegten Leben.
von Loki Schmidt (Autor), Beckmann Reinhold (Autor) 272 Seiten, mit Fotos
Verlagsinfo: »Wenn es um Prinzipien der Politik und der Moral geht oder um das eigene Gewissen, dann ist man niemals außer Dienst.« - Die Bilanz eines großen Staatsmannes. In seinem Buch über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende. Helmut Schmidt zählt zu den großen Figuren der deutschen Politik, über die Parteigrenzen hinweg verkörpert er für viele Deutsche den idealen Staatsmann schlechthin. 25 Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler zieht er nun Bilanz – und er äußert sich gewohnt deutlich zu zentralen Fragen unserer Zeit. So geißelt er die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und er appelliert an die Moral der Eliten in unserem Land.Welchen Leitbildern soll man folgen? Kann man aus der Geschichte lernen? Wie erwirbt man politische Klugheit? Immer wieder kreisen die Gedanken des Autors um das schwierige Selbstverständnis der Deutschen, um ihre oft unheilvolle Rolle in der Geschichte und ihre Zukunft innerhalb der Europäischen Union. Eingestreut sind aber auch höchst private Reflexionen und Bekenntnisse. Helmut Schmidts Bilanz ist ein lebendiges Buch voller Gedanken und Erinnerungen, sorgfältiger Analysen und kleiner Anekdoten, ein Buch, das als die Summe eines reichen Politikerlebens gelten kann.
90. Geburtstag am 23. Dezember 2008!
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 352 Seiten
Verlagsinfo: »Wenn es um Prinzipien der Politik und der Moral geht oder um das eigene Gewissen, dann ist man niemals außer Dienst.« - Die Bilanz eines großen Staatsmannes. In seinem Buch über die Zeit nach dem Ausscheiden aus dem Kanzleramt beschreibt Helmut Schmidt die umwälzenden historischen Entwicklungen seit dem Ende des Kalten Kriegs, er macht sich Gedanken über die gegenwärtige Politik und die Zukunft Deutschlands, und er spricht über sehr Persönliches: über prägende Kriegserfahrungen, über eigene Fehler und Versäumnisse, seinen Glauben und das Lebensende. Helmut Schmidt zählt zu den großen Figuren der deutschen Politik, über die Parteigrenzen hinweg verkörpert er für viele Deutsche den idealen Staatsmann schlechthin. 25 Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundeskanzler zieht er nun Bilanz – und er äußert sich gewohnt deutlich zu zentralen Fragen unserer Zeit. So geißelt er die globalen Verwerfungen des Raubtierkapitalismus und er appelliert an die Moral der Eliten in unserem Land.Welchen Leitbildern soll man folgen? Kann man aus der Geschichte lernen? Wie erwirbt man politische Klugheit? Immer wieder kreisen die Gedanken des Autors um das schwierige Selbstverständnis der Deutschen, um ihre oft unheilvolle Rolle in der Geschichte und ihre Zukunft innerhalb der Europäischen Union. Eingestreut sind aber auch höchst private Reflexionen und Bekenntnisse. Helmut Schmidts Bilanz ist ein lebendiges Buch voller Gedanken und Erinnerungen, sorgfältiger Analysen und kleiner Anekdoten, ein Buch, das als die Summe eines reichen Politikerlebens gelten kann.
90. Geburtstag am 23. Dezember 2008!
Gebundenes Buch, Leinen mit Schutzumschlag, 352 Seiten
Verlagsinfo: Roger Willemsen erkennt den „Knacks“ in der Landschaft und unseren Städten, in Armut und Obdachlosigkeit, im 11. September und dem Lager von Guantánamo. Der Knacks ist in der Welt, aber der Knacks ist auch in uns - in unserem Scheitern so sehr wie in unseren vermeintlichen Siegen. Ausgehend von der sehr persönlichen Erinnerung an den Tod seines Vaters, diagnostiziert Willemsen den Knacks, mit dem wir die Kindheit verlassen, und den, den uns die Liebe zufügt. Der Knacks ereilt Helden und Verlierer, Paare und Einzelgänger, der Knacks ereilt uns, beim Gang durch die Zeit: Wann wurde man nicht, was man hätte sein können? Wie sollten wir all das kennen, was wir haben, bevor wir es verlieren? Sind wir überhaupt noch anwesend in unserem Leben, und warum sitzt selbst im Glück der Knacks? So betrachtet ist der Knacks weniger der harte Bruch im Leben als der unmerkliche Übergang. Immer und überall geht er vonstatten, in uns und um uns herum: eine Farbveränderung ins Dunkle, ein Abfallen der Temperatur, ein Wechsel von Dur zu Moll. Es kann der Einzug der Enttäuschung sein oder des Alters, der Moment, in dem etwas an sein Ende gelangt und sich am Horizont zum ersten Mal der Tod zeigt. Nicht wie ein Sprung markiert dieser Knacks sein Objekt, sondern wie die Risse in der Oberfläche eines alten Bilds.
Verlagsinfo: Was zählt, ist die Strategie! Was will Barack Obama politisch? Was sind seine Überzeugungen und Visionen? Hoffnung wagen ist das einzige Buch, in dem Barack Obama seine politischen Visionen erörtert. Es ist das autorisierte Buch zu den Überzeugungen und Ansätzen des ebenso nachdenklichen wie charismatischen Hoffnungsträgers der USA.
Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream
Originaltitel: The Audicity of Hope Originalverlag: Crown Aus dem Amerikanischen von Helmut Dierlamm, Ursel Schäfer Gebundenes Buch, Klappenbroschur, 480 Seiten
Verlagsinfo: »Erstaunlich: Es gibt keine deutsche Kafka-Biographie. Erstaunlicher: Hier ist sie. Am erstaunlichsten: Sie ist großartig«, schrieb ›Die Zeit‹ bei Erscheinen des ersten Bandes von Reiner Stachs monumentalem Werk zum Leben von Franz Kafka. Der 2002 publizierte Band ›‚Kafka. Die Jahre der Entscheidungen‹ übte auf zahlreiche Leser eine sogartige Wirkung aus. Vor allem der Wechsel zwischen essayistischen und literarischen Passagen, die szenische Vergegenwärtigung, die bisweilen an die Erzählformen des Films erinnert, führt sehr nahe an Kafkas private Existenz und eröffnet zugleich das Panorama seiner Zeit. Zum Kafka-Jubiläum 2008 – am 3. Juli jährt sich sein Geburtstag zum 125. Male – erscheint der Fortsetzungsband ›Kafka. Die Jahre der Erkenntnis‹, der die Jahre von 1916 bis zu Kafkas Tod 1924 behandelt — eine Zeit, in der Kafkas vertraute Welt unterging, politisch ebenso wie physisch. Er war nun deutscher Jude mit tschechischem Pass, und er litt an einer Krankheit, welche die seit Jahren erträumte literarische Existenz unmöglich machte. Beides steigerte seine Hellsicht: Für Kafka wurden es die Jahre der Erkenntnis.